Heizungs und Energieberatung | Messtechnik
Energieausweis | zertifizierte Brandschutzmanagerin
Mit dem BLOWER-DOOR-Test wird gleichzeitig der Nachweis erbracht, dass die Funktion des luftdichten Systems im eingebauten Zustand funktioniert.


Unsichtbares sichtbar machen! 

Für Sicherheit, Komfort und Hygiene!

Die Differenzdruckmessung nach ÖNorm EN 13829 (umgangssprachlich auch Blower Door genannt) dient vor allem dazu, die Gebäudehülle auf Dichtheit zu überprüfen um Bauschäden zu vermeiden und in der Rohbauphase etwaige Schwachstellen einfach und günstig beheben zu können. Es sind vor allem Anschlüsse zum aufgehenden Mauer- oder Zimmererwerk, die bei einer späteren Korrektur hohe Kosten verursachen.

 

Die zweite Phase ist die Endabnahme. Hier werden vorhandene Problemstellen bei der Durchdringung der luftdichten Ebene durch Elektro- und Installationsleitungen aufgezeigt. Diese beinträchtigen nicht nur die Behaglichkeit, sondern können zu massiven Bauschäden und gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

 

Auf den Punkt gebracht: Die Differenzdruckmessung kann Professionisten Kosten und Reklamationen ersparen, gesundes, behagliches Wohnen fördern und dem Bauherren die Sicherheit geben, dass sein Objekt von einem unabhängigen Sachverständigen abgenommen wurde.

 

Luftdichtheitsprüfung – Was ist das?

Das Messverfahren ist ein genormtes Verfahren zur Überprüfung der Luftdichtheit der Gebäudehülle. Der n50-Wert (Luftwechselrate) gibt an, wie oft die Luft im gemessenen Gebäude pro Stunde ausgetauscht wird. Die Grenzwerte sind in nationalen Normen oder in Anforderungen für die Wohnbauförderung geregelt.

 

Qualitätssicherung auf mehreren Ebenen…

·        Qualitätssicherung

·        In vielen Fällen Reduzierung der Heizkosten

·        Erreichbare Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes und des Schallschutzes

·        Wertsicherung des Gebäudes

·        Externe Kontrolle für Ihre Sicherheit, Behaglichkeit und

·        Gesundheit

·        Kostengünstige Behebung von Schwachstellen im Rohbau

·        Rechtzeitige Vermeidung später auftretender Bauschäden

·        Reduzierung der Gefahr von Schimmelbildung

·        Erhöhung der Wohnqualität

 

Sie sind interessiert oder haben noch Fragen? Als nach ISO 20807 zertifizierter Luftdichtheitsprüfer prüfen wir Neu- und Altbauten im Blower Door Verfahren. –

 

 

WIE FUNKTIONIERT DIE LUFTDICHTHEITS-PRÜFUNG?

 

In ein offenes Fenster oder eine Tür wird ein Rahmen eingebaut, der mit Folie bespannt ist. In einer Öffnung dieser Folie befindet sich der Ventilator. Die Drehzahl des Ventilators wird so geregelt, dass sich ein definierter Druck (Messreihe gemäß ÖNORM EN 13829, z.B. 50 Pascal) einstellt.

Um diesen Druck aufrecht zu erhalten muss der Ventilator so viel Luft fördern, wie durch Undichtheiten in der Gebäudehülle entweicht. Es werden zwei Messungen durchgeführt. Einmal wird ein Überdruck erzeugt, also Luft ins Haus geblasen und dann ein Unterdruck, indem Luft aus dem Haus abgesaugt wird. Als Messwert im Protokoll wird der Mittelwert angegeben.

 

WANN SOLL DIE LUFTDICHTHEITSPRÜFUNG ERFOLGEN?

 

So früh wie möglich im Bauablauf sollte die Bauphasenmessung durchgeführt werden. Auf diese Weise können ohne großen Aufwand die Undichtheiten gefunden und behoben werden. Nach Behebung eventueller Mängel und Fertigstellung des Gebäudes, erfolgt die Abschlussmessung im Nutzungszustand. Für die Vorlage bei Förderstellen oder Behörden wird meist die Abschlussmessung gefordert.